Baubeschreibung
Das Zuwässerungsschöpfwerk /-siel ersetzt ein vorhandenes Schöpfwerk, das
im Rahmen der Erneuerung abgerissen wird. Der Schöpfwerksneubau wird an der
Stelle des vorhandenen Schöpfwerkes errichtet, so dass die vorhandene
Betoneinfassung des Einlaufes an der Varreler Bäke weiter Verwendung finden
kann. Die Ausmaße des Baukörpers werden an der Deicherhöhung, die im Rahmen
der Bebauung notwendig wird, ausgerichtet. Die Deichkrone liegt zukünftig
auf ca. NN 5,0 m, mit einer Breite von ca. 4,0 m. Binnenseitig ist auf NN
3,80 m eine Deichverteidigungswegung vorgesehen.
Das Bauwerk wird als Unterflurbauwerk ausgeführt, das vollständig in den
Deichverlauf integriert wird. Reparaturarbeiten erfolgen ggfl. mit einem
fahrbaren Hebewerkzeug, das von der Deichkrone über abnehmbare
Deckenelemente Zugang zum Innenbereich des Schöpfwerks erhält. Die
Überfahrbarkeit des Bauwerks ist für Straßenfahrzeuge vorzusehen.
Der Personenzugang zum Innenbereich des Schöpfwerkes ist über einen
deckenseitigen Schachteinstieg leicht zugänglich für einen sicheren Auf- und
Abstieg auszuführen. Der Zugang zu Bedienelementen und den Anschlüssen von
externen Versorgungsleitungen ist von außen in einer betriebssicheren Form
zu ermöglichen.
Ein- und Auslauf des Schöpfwerkes ist als Verrohrung
DN800 auszuführen. Der Schöpfwerksbetrieb wird mit
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1 x Wasserpumpe als Tauchmotorpumpe für den Einsatz bei Aussenpegel
< Binnenpegel
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1 x stufenlos, positionierbarem Überfall-Sielschütz für die Nutzung bei
Aussenpegel > Binnenpegel
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1 x Absperrschieber am Einlaufzufluß für die Gewährleistung der zweiten
Deichsicherheit.
Die Aggregate werden elektromotorisch betrieben. Alle Aggregate
und technischen Komponenten müssen gut zugänglich erreichbar sein.
Komponenten, die nicht tauchwassergeschützt / -beständig ausgeführt
werden, müssen über dem Bemessungswasserstand von NN 4,30 m angeordnet
werden.
Das Schöpfwerk ist für einen sicheren, bedienerlosen Betrieb auszulegen.
Der Schöpfwerksbetrieb ist vollautomatisch, nach vom Nutzer vorgegebenen
Binnenwasserständen zu steuern. Für Wartungszwecke muss jedes Aggregat
einzeln, in Form einer Handbedienung nutzbar sein. Die Überwachung des
Betriebs wird unterstützt durch Alarmgebung im Störungsfall an den
vorhandenen Leitrechner des Betreibers und die Möglichkeit einer externen
Abfrage der aktuellen Betriebszustände.
Die Schöpfwerkserstellung und -fertigstellung ist auf die KW
39/2001 terminiert. Im Rahmen vorbereitender Baumassnahmen für die
Bebauung Brokhuchting wird die Zuwässerung mittels des Schöpfwerks für
Aufspülmassnahmen des Geländes benötigt. Da dieser Fertigstellungstermin
unverschieblich festgelegt ist, sind alle Planungs- und Baumassnahmen darauf
abzustimmen. Restarbeiten, die die Funktion des Schöpfwerkes nicht
beeinträchtigen, können nach diesem Termin erfolgen.